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| Quelle | TOURDATA |
Ausstellung - „Hier gibt es nichts zu sehen – Ziehen Sie (sich) aus!“
Hotel Austria
2026
Die Veranstaltung
Gemeinsam mit einer internationalen Modeschau und einer Buchpräsentation von „bluten“ bildet es ein kuratiertes Gesamtkonzept, das sich mit drängenden Fragen unserer Zeit auseinandersetzt: Klimakrise, Geschlechterverhältnisse, Körperpolitik und gesellschaftlicher Wandel.
Die Eröffnung findet in Anwesenheit von Bürgermeisterin Ines Schiller und Museumsdirektorin Dr.in Herta Neiß statt. Durch die Modeschau führt Uli Loskot vom Kollektiv Frauen und Natur.
Konzipiert und organisiert vom Kollektiv Frauen und Natur Uli Loskot, Gabriele Scheutz und Qing Yue, schafft das Projekt eine kulturelle Verbindung zwischen Österreich und Italien und versammelt Positionen aus Kunst, Mode und Literatur. Künstlerinnen aus Österreich, Italien, Schottland und den USA treten in einen vielschichtigen Dialog, der ökologische und soziale Fragestellungen miteinander verknüpft.
Im Zentrum steht die Erkenntnis: Klimawandel ist nicht geschlechtsneutral. Frauen sind weltweit besonders betroffen – und zugleich zentrale Akteurinnen im Entwickeln von Alternativen, im Schutz von Lebensräumen und im gesellschaftlichen Wandel. Dennoch bleiben ihre Perspektiven häufig marginalisiert. Genau hier setzt das Projekt an.
Der bewusst provokante Titel fungiert als programmatische Klammer für alle drei Formate – Ausstellung, Modeschau und Buchpräsentation: Er fordert dazu auf, Passivität abzulegen, gesellschaftliche Rollenbilder zu hinterfragen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Strip down“ wird so zur Metapher für Reduktion, Offenlegung und Transformation.
Die Ausstellung vereint Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Video, Installation, Musik, Skulptur, Keramik und Mode. Die beteiligten Künstlerinnen – darunter Giuliana Balbi, Raffaella Busdon, Luisa Fortuny & MariaSofia Segato Team, Elke Groen, Cornelia Hefel, Kir Lamont, Ulrike Magritzer, Roberta Morzetti, Donna E. Price, Qing Yue, Gabriele Scheutz & the Gabies, Ingrid Schreyer, Gabriele Schuller, Ronja Vogl und Gloria Zoitl – bewegen sich zwischen Warnung und Ironie, Fragilität und Widerstand.
Die begleitende internationale Modeschau zur Eröffnung erweitert diesen Diskurs um den Bereich der angewandten Kunst. Mode wird hier als Ausdruck von Haltung, Ressourcenumgang und Identität verstanden. Präsentiert werden Arbeiten von der Modeschule Ebensee, Alma Luna, Giuliana Balbi, Luisa Fortuny & MariaSofia Segato Team, Gabriele Scheutz & the Gabies, Pro Mente Salzkammergut sowie Qing Yue.
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