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Der Kaiserfamilie auf der Spur „harytales“
2026
Die Veranstaltung
Witziges und Kritisches über eine Ikone und die Rolle der Frau: „Hairytales“ heißt die Ausstellung von Ina Loitzl Foto: Thomas Plettenberg
Frech, clever und spielerisch ist der Umgang der österreichischen Künstlerin Ina Loitzl mit der Ikone Kaiserin Sisi. Besucher ihrer Ausstellung erwartet daher überraschend Modernes, Witziges und Kritisches zur Rolle der Frau.
präsentieren sich in Anlehnung an Handarbeiten und Garderobe, die sich für Frau höherer Stellung geziemten, Scherenschnitte, gestickte Bilder, Installationen aus unterschiedlichen Stoffen und Glitzersteinen sowie Hündchen-Skulpturen mit onduliertem (Kunst)Haar. Alles in Schwarz und Weiß. Ina Loitzl spielt mit Materialien, Techniken und Attributen, mit denen Frauen zu Sisis Zeiten und auch heute noch ihre Schönheit definieren. So erzählt sie mit „Hairytales“ haarige Märchen und enthüllt Legenden – gerade die, die sich um Kaiserin Sisi und ihre Haarpracht weben – wortwörtlich als solche. „Ich glaube ja, dass es Sisi, weil sie sich nur mit ihren Haaren, Sticken, Stricken und Mode beschäftigen sollte, ziemlich fad war. Vielleicht war das auch ein Grund, warum sie am End’ so zickig war?“, schmunzelt Ina Loitzl. „Eigentlich hat sich Sisi den geltenden Regeln nicht unterwerfen wollen“, sagt Loitzl. Und überhaupt: Wer erst merkt, dass er verletzt ist und verblutet, nachdem sein Korsett geöffnet ist, der würde wahrlich in mehr als nur einem Korsett stecken und gar nicht bei und in sich sein, glaubt die Künstlerin. Mit ihren Arbeiten versucht Loitzl diese Diskrepanz zwischen Realität und der Mythen- und Legendenbildung zu zeigen.
Vernissage 11.8.2026 um 19 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 17 - 19 Uhr
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