Schwierigkeit |
leicht
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Aufstieg
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188 hm |
Abstieg
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188 hm |
Tiefster Punkt |
Oberbaumühle 428 m |
Höchster Punkt |
Kontinentale Tiefborung 511 m |
Dauer
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4:00 h |
Strecke
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11,8 km |
Zu Marterln, Kapellen und Feldkreuzen bei Windischeschenbach
Quelle: Traumwanderungen.de, Autor: Wolfgang Brendel
Die Tour
Rundwanderung zu den Kapellen, Marterln und Feldkreuzen vergangener Zeiten. Der Weg führt über Täler und Höhen und ist deshalb eher mittelschwer. Da einige Feldwege je nach Jahreszeit aufgewühlt sind, ist er für Kinderwagen und Fahrrad nur bedingt zu empfehlen.
Wie in vielen Gebieten der Oberpfalz finden wir auch rings um Windischeschenbach die unterschiedlichsten Baudenkmäler ländlicher Frömmigkeit aus allen Jahrhunderten. Waren es im 18. Jhdt. die toskanischen Granitsäulen mit einer Bilderlaterne obenauf, wurden zu Beginn des 20.Jhdts zum Dank für die Heimkehr aus dem ersten Weltkrieg Kapellen gebaut, meist einsam auf weiter Flur. Aber auch in unserer Zeit baute der Kapellenverein in Pleisdorf eine kleine Kirche und wenig daneben praktischerweise einen Holzbrotbackofen für das Dorffest.
Autorentipp
mehr zu den Geschichten der Kapellen unter www.traumwanderungen.de/windischeschenbach/
Info
Karte
Details
Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Technik |
Beste Jahreszeit
Auf dem Weg entdecken
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Wegbeschreibung
Start
Parkplatz an der KTB
Ziel
Am Ausgangspunkt
Weg
Schon von weitem weist uns der Bohrturm der Kontinentalen Tiefbohrung den Weg zum Wanderparkplatz auf der Höhe über dem Tal der Fichtelnaab. Von hier aus starten wir auf dem „Euregio Egrensis Radweg“ den Waldrand entlang nach Norden ins Flusstal.
Drunten, im Tal der Fichtelnaab, führt der Weg bei der Mühle von Trautenberg durch eine Furt. Das mag im Sommer ja gehen, aber im März sprudelt selbst der Mühlbach weiß schäumend über das Wehr. Gott sei Dank hat ein weitsichtiger Gemeinderat eine schmale Metallbrücke daneben bauen lassen und wir kommen trockenen Fußes drüben an. Hier ist unser erstes Ziel die Kapelle der „Heiligen Familie“ die erst Ende des letzten Jahrhunderts erbaut wurde. Dann führt unser Weg vorbei an der abgegangenen Burg von Trautenberg, unter der Eisenbahnlinie hindurch, hinauf nach Lehen.
Dort kommen wir schwer schnaufend an, da das Sträßchen mit erheblicher Steigung zum Ort und dann genauso weiter durch Lehen hindurch auf einem Feldweg zum Schrollenbühl führt, wo nicht nur eine toskanische Granitsäule von 1789 mit modern anmutenden Hinterglasbildern in der Laterne auf uns wartet, sondern auch eine sehnlichst herbeigewünschte Bank, um in der Märzensonne ein wenig zu verschnaufen.
Das nächste Stück Weg zur Marienkapelle der Familie Weidner von 1925 an der Wegkreuzung östlich von Eiglasdorf, ist ziemlich tiefgründig und der Feldweg von schweren Landfahrzeugen immer wieder aufgewühlt.
Wir biegen rechts ab und wandern auf breitem Weg hinüber nach Pleisdorf. Dort erwartet uns eine der Attraktionen des Ausflugs: Direkt neben dem hundert Jahre alten, metallenen Dorfkreuz hat der Kapellenverein 2003 eine Marienkapelle erbaut.
Von hier führt der Weg Nr.9 wenig romantisch entlang der Landstraße, vorbei an der Schweinmühle mit ihrem Campingplatz, bis am Waldrand rechts ein Weg abzweigt, der uns auf die Anhöhe oberhalb der Oberbaumühle führt. Schon von weitem sehen wir die „Maria und den 14 Nothelfern“ geweihte Kapelle zwischen zwei mächtigen, fast hundertjährigen Eichen stehen.
Wir gehen auf dem Fußweg oberhalb der Straße Richtung Windischeschenbach, wo sich einige Gasthäuser zur Einkehr anbieten würden, wenn wir nicht den alten Eschenbacher Weg über den Höhenzug nach Berg, dann wieder hinunter nach Naabdemenreuth und schließlich zum letzten Mal hinauf zur KTB, nehmen würden.
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Der Wanderparkplatz beim KTB ist nur mit dem Auto erreichbar.
Aber wer in Windischeschenbach in die Tour einsteigt, kann mit der Bahn von überall her anreisen.
https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Windischeschenbach-1027064
Anfahrt
Von Weiden im Süden oder Hof / Palauen im Norden kommt man auf der A93 direkt nach Windischeschenbach. Von der Autobahnausfahrt ind es noch ca 3km zur KTB (ausgeschildert)
Parken
Wanderparkplatz auch für WoMos bei GPS: 49°48'59" N 12°7'4" E
Weitere Informationen
Ausrüstung
Feste Schuhe - Matsch!
Sicherheitshinweise
keine