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Sulzkogel (3016 m) von Kühtai

Quelle: Alpenverein Hall in Tirol, Autor: Michael Larcher

Die Tour

Bekannte und lohnende Skitour auf einen 3000er im Kühtai.

Zuerst muss die Staumauer des Finstertal-Speichersees erklommen werden, dann geht es dem Stausee entlang bis zu dessen Südende. Durch eine Mulde und über eine erste Steilstufe gelangen wir in ein Hochtal. Ein steiler Schlusshang auf eine Scharte im Gipfelgrat führt zum Skidepot. Von hier unschwer zu Fuß zum Gipfel.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1050 hm
Abstieg
1050 hm
Tiefster Punkt 1950 m
Höchster Punkt 3016 m
Dauer
5:30 h
Strecke
13,4 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Kühtai, Drei-Seen-Lift Talstation

Ziel

Kühtai, Drei-Seen-Lift Talstation

Weg

Für die erste Etappe - vom Parkplatz des 3-Seen-Lifts zur Staumauer des Speichersees Finstertal - stehen zwei Anstiegsvarianten zur Wahl: Sehr gemütlich entlang der perfekt präparierten Rodelbahn zum Graf-Ferdinand-Haus und von hier weiter in südöstlicher Richtung der Werkstraße zum linken (östlichen) oberen Ende der Staudammes folgen. Oder man wählt den direkteren Weg, indem man die Rodelbahn bei der zweiten Rechtskehre verlässt und im freien Gelände Richtung Staumauer aufsteigt (siehe Track Abfahrt).

Vom Staudamm geht es, ungefähr dem Verlauf des Sommerweges folgend, am Ostufer des Stausees entlang in ca. 30 Min. bis zum Südende des Sees (Höhenverlust ca. 40 m). Weiter folgen wir dem von hier aufwärtsziehenden Tälchen. Hier zweigt links die Route zur Finstertaler Scharte ab. Wir bleiben rechts und folgen dem etwas steiler werdenden Tal (rechts oben wird ein Regenmesser sichtbar) zur ersten Fels- bzw. Steilstufe (ca. 30°, ein kurzes Stück steiler) auf ca. 2500 m, die am besten rechts umgangen wird. Anschließend wieder in mäßig steilem Gelände bis auf Höhe des flachen Karbodens des Gamezkogelferners.

Nun weiter in nordöstlicher Richtung durch das Hochtal, das direkt unter den ca. 35° steilen Hang führt, über den die Scharte im Gipfelgrat erreicht wird. Dieser Steilhang erfordert Spitzkehren und wird am besten am tiefsten Punkt der schwach ausgeprägten Mulde begangen. Nach ca. 100 Hm erreicht man die Scharte links unterhalb des Gipfels. Je nach Verhältnissen wird gleich hier das Skidepot eingerichtet oder man steigt mit den Fellen noch ein kurzes Stück am Grat auf und errichtet dann bei den ersten Felsen das Depot.

Die letzten ca. 60 Hm über den breiten Südgrat werden zu Fuß bewältigt. Die Markierungen des Sommerweges sind hier meist sichtbar und die Schwierigkeiten sind gering. Zuletzt noch nach Nordosten zum Gipfelkreuz.

Die Abfahrt erfolgt am besten und relativ unabhängig von den Verhältnissen im Bereich der Aufstiegsspur. Am Stausee angekommen muss nochmals aufgefellt werden, um wieder dem See entlang zurück zur ca. 50 hm höher gelegenen Dammkrone der Staumauer zu gelangen.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Postbus nach Kühtai, Haltestelle "Drei-Seen-Bahn"
Fahrzeit von Innsbruck Hbf ca.1:10 h
www.postbus.at

Anfahrt

Von der A12-Inntalautobahn bei Kematen abfahren und durchs Sellraintal nach Gries im Sellrain. Weiter nach Kühtai bis zur Talstation des Drei-Seen-Lifts (400 m hinter der Passshöhe links).

Parken

Gratis-Parkplatz beim Drei-Seen-Lift.

Weitere Informationen

Graf-Ferdinand-Haus (2145 m), durchgehend geöffnet von Anfang Dezember bis Ende April.

Ausrüstung

Standard-Skitouren-Ausrüstung, inklusive Lawinen-Notfall-Ausrüstung: LVS-Gerät, Schaufel, Sonde, Erste-Hilfe, Biwaksack, Mobiltelefon.

Sicherheitshinweise

(1) Die Querung der sehr steilen Hänge entlang des Stausees und vor allem der sehr steile Hang zum Skidepot auf die Scharte zum Südgrat des Sulzkogels erfordern sichere Verhältnisse und Lawinen-Know-how.

(2) Die Eisfläche des Stausees nicht betreten! Durch das Absenken des Wasserspiegels können gefährliche Hohlräume entstehen.

(3) Vorsicht vor Wechten im Gipfelbereich! Unbdedingt im unmittelbaren Bereich der Felsen bleiben.

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