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Ali Hossein Mahdavi
Linz Tourismus Melanie Schillinger
Die Veranstaltung
Seine Klangwelt ist geprägt von rhythmischer Komplexität, unverwechselbaren Klangfarben und ausdrucksstarker Form. 1996 in Teheran geboren, begann er seine musikalische Laufbahn im Alter von fünf Jahren mit dem Tombak, setzte sie mit der Gitarre fort und begann 2007 mit dem klassischen Klavierunterricht. Eine Schlüsselfigur in seiner Ausbildung war Mohammadreza Laka, der ihm über viele Jahre hinweg Klavier, Musiktheorie und Solfège beibrachte.
Im Jahr 2010 begann er, elektronische Musik und Hip-Hop zu produzieren, was sein Gespür für Rhythmus, Klangtextur und Struktur schärfte. 2012 komponierte er seine ersten Klavierstücke und schuf seine ersten Kammermusikwerke, darunter ein Duett für Violine und Viola. Außerdem arbeitete er als musikalischer Leiter und Musiker in Theaterproduktionen in Teheran. 2015 zog er nach Wien, um bei Filimon Ginalis und Alexandra Karastoyanova-Hermentin Komposition zu studieren, wobei er sich auf Harmonielehre, Kontrapunkt, Form und Instrumentierung konzentrierte. Ab 2019 begann er ein autodidaktisches Studium des Jazz, das sein späteres Schaffen tief geprägt hat.
Im Jahr 2020 gründete er gemeinsam mit Aigin Afrasiabi Psahzz. Psahzz fungiert sowohl als Ensemble als auch als Plattform für genreübergreifende Musikprojekte. Seit 2021 organisiert Psahzz eine der aktivsten monatlichen Jazz-Jam-Sessions Wiens, die jeden letzten Sonntag im Loop mit jeweils unterschiedlicher Besetzung stattfindet. 2023 veröffentlichte Mahdavi zwei Alben, die verschiedene Aspekte seiner künstlerischen Sprache widerspiegeln. Pjotr Iljitsch interpretiert Melodien von Tschaikowski im kammermusikalischen Rahmen neu und erweitert romantische Themen durch harmonische Transformationen und Improvisation. BISTOHAFT präsentiert acht Originalkompositionen für sieben unterschiedliche Kammerensembles. Das Album verbindet iranische Rhythmuszyklen, modale Systeme, lateinamerikanische Einflüsse, elektronische Klangtexturen und eine detailreiche Instrumentierung.
Es vereint fünfzehn Musiker und wurde über mehrere Monate in Wien produziert, wobei jedes Stück seine eigene Klangwelt erkundet. Im Jahr 2025 veröffentlichte er Lost Stop, ein Live-Trio-Album, das im Modern Jazz verwurzelt ist und von iranischer klassischer Ästhetik, komponierten Strukturen und freier Improvisation geprägt ist. Die acht Kompositionen basieren auf Originalmaterial, das sich durch Kontrast, Unterbrechung und Echtzeit-Interaktion zwischen den Musikern entwickelt. Das Album wurde international aufgeführt.
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