UNESCO | 14. Klausurtagung ARGE Kulturelle Vielfalt

Mo
2. März
2026
Beginn
14:30
Ende
16:30
Veranstaltungsort
Schlossergasse 8, 6800 Feldkirch, Österreich

Die Veranstaltung

2026 findet die 14. Klausurtagung in Feldkirch, Vorarlberg statt.

Im Rahmen der Klausurtagung werden zwei öffentliche Veranstaltungen angeboten:
• Interaktiver Workshop: Künstlerische Freiheit & Satire
• UNESCO-Talk: Regenerative Kulturarbeit zwischen Krise und Transformation

Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Kulturelle Vielfalt ist die zentrale Dialogplattform der Österreichischen UNESCO-Kommission zur aktiven Beteiligung der Zivilgesellschaft am Prozess der Umsetzung der „UNESCO Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ in und durch Österreich. Damit trägt Österreich zur aktiven Beteiligung der Zivilgesellschaft gemäß Artikel 11 der Konvention bei. Die ARGE ermöglicht einen regelmäßigen Austausch zwischen der tangierten Zivilgesellschaft und den für die Umsetzung verantwortlichen Stellen in Österreich. Mitglieder der ARGE sind Expert*innen, Kunst- und Kulturakteur*innen der verschiedenen Kunstsparten und ihre Interessensvertretungen sowie als beobachtende Mitglieder Vertreter*innen des Bundes und der Länder. Die Österreichische UNESCO-Kommission veranstaltet jährlich die Klausurtagung „Kulturelle Vielfalt“. Diese Tagung dient der vertieften Analyse der Umsetzung der „UNESCO-Konvention Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ aus Perspektive der Praxis. Sie finden jährlich an einem anderen Ort in Österreich statt, um auch lokale und regionale Akteur:innen aktiv in die Diskussionen einzubeziehen. Die Ergebnisse der Beratungen münden in einem Schlusskommuniqué, das den relevanten Stellen zur Kenntnis gebracht wird.

Künstlerische Freiheit und Satire
Die Freiräume für Kunst und Kultur verschieben sich: Die Schuldsprüche gegen Satiriker*innen in Österreich häufen sich. Angriffe auf Drag-Performances sind Realität. Prekäre Strukturen und Marginalisierung verengen Freiräume noch weiter. Wie wird Künstlerische Freiheit aktuell eingeschränkt? Welche Bedeutung haben Satire und Drag für unsere Gesellschaft? Was braucht es für einen besseren Schutz von künstlerischer Freiheit?

Der Workshop bringt Menschenrechtsaktivist*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen und Interessierte zusammen und öffnet den Raum für Austausch, gemeinsames Lernen und die Diskussion von Maßnahmen für den Schutz künstlerischer
Freiheit. Smera Rehman gibt Einblick zur Fragestellung, wie die aktuelle Rechtsprechung zu Satire in Österreich heute aussieht und nimmt die Fälle Scheuba, Malarina und Tagespresse in den Blick. Fräulein Bürgerschreck Drag spricht zur Bedeutung von Drag, als queere Performancekunst. Eine Kunstform, die Geschlecht spielerisch überzeichnet, hinterfragt und neu erfindet. Der Workshop richtet sich an Aktivist*innen, Künstler*innen und alle am Thema interessierten Personen.

Finanziert wird die Klausurtagung von der Österreichischen UNESCO-Kommission aus dem Budget der Kontaktstelle, gewährt vom Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, sowie dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich, dem Land Vorarlberg und der Stadt Feldkirch.

Eintritt frei
Anmeldung unter www.unesco.at

Info

Quelle Datacycle
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