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Die Natternwand, eine Individualistentour im Schatten der Halserspitze

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Siegfried Garnweidner

Die Tour

Insgesamt muss man sich sehr gut orientieren können, denn vor allem im Gipfelbereich ist die Routenfindung nicht einfach. Skispuren wird man höchstwahrscheinlich nicht finden, weshalb man sich auf harte Spurarbeit einstellen muss, die Kondition verlangt.

Als Skitourenziel ist die Natternwand nicht ganz ideal, denn man muss sich gut orientieren können und im Unterholz auf südseitigen Sonnenhängen zurechtkommen. Wenn nach starkem Schneefall das Thermometer fällt, können die Bedingungen großartig sein. Das Lawinenrisiko ist wegen der Waldhänge vergleichsweise gering. Der Berg bekommt im Sommer nur sehr selten Besuch und im Winter so gut wie nie.

Autorentipp

Auch im Sommer gibt die Natternwand als stiller Wanderberg ein lohnendes Ziel ab.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
720 hm
Abstieg
720 hm
Tiefster Punkt 935 m
Höchster Punkt 1618 m
Dauer
3:30 h
Strecke
8,0 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Steinberg am Rofan; Köglboden, 935 m

Ziel

wie Startpunkt

Weg

Aufstieg: Vom Köglboden muss man zuerst der Straße flach gegen Osten folgen, nach zwei Kurven nach Norden schwenken und durch die folgende Linkskehre spuren. Etwa 150 m weiter vorne sollte man nach rechts auf die alte Wegtrasse abdrehen, die im Wald in weitem Linksbogen nur gering ansteigt. Unter dem Festlalm-Niederleger erreicht man eine Straßenkreuzung. Über sie geht es nun geradeaus hinüber und am Waldrand neben einem ausgedehnten, freien Hang nach Nordwesten hinauf. Man wechselt zur Alm hinüber und dreht nach rechts ab, in lichten Wald hinein. Nun geht es relativ gemütlich parallel zum Bachgraben nach Nordwesten hinauf und zu einer breiten Forststraße. Man folgt ihr gering ansteigend nach rechts, dann durch eine Rechtskehre und weiter oben durch eine enge Linkskehre, bis man in die freien Wiesenhänge des wieder aufgebauten Festlalm-Hochlegers kommt. Von nun an wird die Tour spannend.

Wir verlassen die Straße am rechten Rand der Wiese und gehen in den dichten Wald. Etwa 100 m weit steigen wir durch eine Talmulde hinauf, halten uns dann aber links in den Hochwald hinein und plagen uns immer steiler hinauf. Bei hoher Schneelage wird die andeutungsweise vorhandene Wegtrasse nicht erkennbar sein, weshalb ein Navigationsgerät wertvolle Dienste leisten kann. Man spurt nun mühsam gegen Nordosten steil hinauf, kommt in eine enge (bei geringer Schneelage felsige) Rinne und auf den landschaftlich prächtigen Gipfelkamm. Zuletzt muss man ein kurzes Stück übers zugeschneite Latschenbuschwerk und steht am kleinen Gipfelkreuz.

 Abfahrt: im Wesentlichen entlang der Aufstiegsroute

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Bergsteigerbus ab Bad Tölz bzw. Lenggries (fährt nicht im Winter)

Anfahrt

Von Wiesing auf der Achenseestraße bis zur Abzweigung Steinberg oder vom Achenpass durch das Achental zur gleichen Abzweigung; von dort Richtung Steinberg zum Ausgangspunkt auf der linken Seite

Parken

am Ausgangspunkt nur 2 Stellplätze; ansonsten beim Parkplatz des Ludwig-Aschenbrenner-Hauses am Eingang des Ampelsbachtals parken und zu Fuß in fünf Minuten zum Ausgangspunkt

Weitere Informationen

Ausrüstung

Skitourenausrüstung mit VS-Gerät, Lawinenschaufel und Lawinensonde für jeden Teilnehmer. Am Besten wäre es, ein Navigationsgerät mit dem hier zur Verfügung gestellten Track zu verwenden.

Sicherheitshinweise

Die Tour eignet sich nur für gute Skifahrer, die in felsdurchsetzten, steilen Waldhängen auch bei Bruchharsch zurechtkommen.

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